Leitgedanke
Die vielen Gespräche mit Trauernden und Hinterbliebenen zeigen mir immer wieder, dass sich die Menschen auch mit dem eigenen Tod auseinander setzen und die Scheu vor diesem Tabuthema allmählich kleiner wird. Der offene Umgang in unserer Gesellschaft verleitet uns dazu, über Sterben und Tod „laut“ nachzudenken und uns eine eigene Meinung darüber zu bilden.
Wir alle haben einen unterschiedlichen Zugang zu dieser Thematik und jeder Einzelne muss für sich entscheiden, welche Ansichten und Vorstellungen er damit in Verbindung bringt. Irgendwann trifft der Tod jeden von uns und daher sollte man diesen Gedanken nicht ständig beiseite schieben.
Sich das unausweichliche Lebensende, das eigene Sterben vorzustellen, erfordert ein gewisses Maß an Mut. Das nötige Wissen über die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge ist Voraussetzung, um sich seiner Wünsche bewusst zu werden und sich seiner Ängste zu stellen.
Nur Wenige haben eine genaue Ahnung von der Patientenverfügung oder wissen über die Hospizbewegung Bescheid. Diese Erkenntnis haben meine Eltern und mich veranlasst, diesen Abend unter dem Titel "STERBEN - EIN TEIL DES LEBENS" zu arrangieren.
Darüber hinaus erinnert uns dieser Veranstaltungsabend daran, dass wir nicht unsterblich sind und legt dar, mit welchen Lebenslagen man möglicherweise konfrontiert wird, wenn sich das Leben dem Ende neigt. Zudem werden uns Wege gezeigt, die uns aus der tiefen Trauer und dem Schmerz über einen Verlust wieder zurück ins Leben führen.
Evelin Lechner
Bestattung Helmut Lechner CoKG, Bahnhofstrasse 1, 6112 Wattens



